Ein Blogpost darüber, warum Gefühl in der Portraitfotografie unerlässlich ist

Emotionale Fotografie

Egal wo man heute im Internet surft - ohne Fotos oder Videos läuft heute gar nichts. Und dabei sind wir oft einer Flut an dessen ausgesetzt.

 

Und dann gibt es dann doch immer noch das ein oder andere Foto, an dem man hängen bleibt.

 

Warum ist das so?

Weil Fotos Gefühle und Emotionen in uns wecken. Weil wir etwas damit verbinden oder es uns visuell berührt.  Egal ob es dabei um Fotos von Tieren, der Natur oder Portraits geht.

 

Wenn es ein Portait schafft, genau diese Gefühle und Emotionen.....

 

 


....beim Betrachter hervor zu rufen, dann ist das für den Fotografen die Bestätigung schlechthin. Natürlich, nicht jedes Portrait kommt bei jedem gleich gut an, das ist abhängig vom jeweiligen Geschmack. Aber eines ist Fakt: Ein gutes Portrait entsteht nur in der Symbiose zwischen Model und Fotograf. Und diese Stimmung sieht man meiner Meinung nach auf dem Foto und ergeben dann eine Handschrift zwischen Model und Fotograf. Mich berühren hier am meisten Portraits die "pure & Simple" sind, in schwarz/weiß und auf den Punkt gebracht. Der ein oder andere fotografiert lieber Street Pics oder im Trash Bereich. Das ist gut so, denn Vielfalt spricht viele Geschmäcker an.

 

Ich versuche meinen Models eine bestimmte Art von Foto und die Stimmung, die ich erzeugen will, über Situationen zu vermitteln. Sie sollen sich in eine bestimmte Situation einfühlen. Somit gebe ich nur indirekt die Pose vor, die sich dann über die Sensibilität des Models überträgt.

 

Ich habe viele Portrait Sessions gemacht, mit blutigen Anfängern genauso wie mit semi professionellen Models. Dabei hat mich die ein oder andere Anfängerin regelrecht umgehauen, das nennt man dann wohl Naturtalent. Und dann gab es Mädels die das Fotografieren unbedingt wollten, aber es kommt nichts rüber. Das Einfühlungsvermögen fehlt einfach. Da kann man sich noch soviel Mühe geben, da wirken die Bilder dann gestellt und unnatürlich.

 

Wie finde ich meine Models? Zum einen mache ich mittlerweile "Boomerang Shoots" - heißt, ich arbeite öfter mit den gleichen Models für verschiedene Sessions zusammen. Da weiß man was man hat!

Zum anderen bin ich aber auch immer wieder auf der Suche nach neuen Models, die Spaß haben mit mir zusammen zu arbeiten. Daher gehe ich gern auf Meet Ups oder Foto Walks. Gar nicht mal so sehr mit dem Ziel zu fotografieren, sondern um die Models kennen zu lernen, und wenn`s passt,  vielleicht auch das ein oder andere Bild zu shooten. Wenn man merkt, dass die Chemie stimmt, kann man sich im Nachgang immer noch verabreden. So habe ich schon das ein oder andere Model gefunden und es kamen immer ganz innovative Shootings raus.