Abenteuer Vietnam - Hoi Anh

Was habe ich mich auf Hoi Anh gefreut....Mehr Vietnam geht nicht! Obgleich die Stadt sehr touristisch geprägt ist, ist sie einfach nur wunderschön. Man merkt das diese Stadt einmal unglaublichen Reichtum genossen haben muss. Bevor der Hafen versandet ist, war Hoi Anh ein Teil der Seidenstrasse.  Mittlerweile zählt die Altstadt zum UNESCO Weltkulturerbe.

 

Hoi Anh ist überschaubar und unglaublich reich an alten Häusern, Tempeln und Handelshäusernaus der Zeit der Chinesen aber auch der Franzosen. Durchdrungen wird das ganze durch Wasserstraßen.

 

Mittlerweile kostet der Besuch der Altstadt Eintritt, inklusive dem Besuch von 5 Sehensürdigkeiten.

 


Ansehen sollte man sich unbedingt die alte Kaiserbrücke und verschiedene Tempel in der Stadt. Dazu gibt es ganz tolle und idyllische Cafes und Restaurants. Wer auf die typischen Lampions als Mitbringsel steht, der kann sich hier an jeder Ecke damit eindecken. Ich habe meine aber erst in Hanoi gekauft, damit ich sie nciht die ganze Zeit mitschleppen muss.

Durch Hoi Anh sollte man sich treiben lassen und sich Zeit nehmen.

Wenn man genug Zeit hat, dann kann auch einen Kochkurs besuchen, denn die Gegend ist bekannt für seine speziellen Speisen. Außerdem kann man sich hier auch günstig Kleider und Anzüge schneidern lassen.

Ich lasse mich treiben und bleibe hier und da in einem Cafe hängen und genieße die Stadt und die Atmosphäre. Man muss sich hier Zeit lassen. Fotografisch kommt man hier auch vollends auf seine Kosten.

 

Abends laufen wir dann ein wenig abseits der Touristenströme und werden von einer Vietnamesin in ihr "Restaurant" eingeladen. Dieses entpuppte sich quasi als Wohnzimmer mit Schankgenehmigung. Wir schauten etwas verduzt, aber die Dame lacht und ein junger Franzose, der schon an der langen Tafel Platz genommen hatte, lachte uns ebenfalls an. So saßen wir dann alle an einem Tisch und die Dame bewirtete uns vorzüglich. Die vietnamesische Küche ist mit das Beste was ich bisher in Asien erleben durfte.

So hatten wir einen tollen Abend, der in deutsch/französischer Verbrüderung inklusive ein paar Cocktails endete. :-)

 

Am nächsten Tag radeln wir zu einem Strand außerhalb der Stadt und genießen das Meer und den Strand. Am Strand sieht man oft Vietnamesen mit Eimern und langen Strohstangen, die damit Krabben am Strand aus ihren Löchern stochern. Eine von ihnen spricht mich an und hält mir ihr Werkzeug entgegen. Ich versuche mich natürlich gern am Krabben fangen, versage aber kläglich. Die Dame lacht und zieht belustigt weiter.

 

Abends zieht ein Schlechtwetter heran und wir erfahren das ein Tropensturm im Anmarsch ist, der durchaus als gefährlich eingestuft wurde. Am nächsten Morgen fahren wir bei strömenden Regen los in Richtung Hue. Man kann mittlerweile durch einen Tunnel fahren, was wir auch tun. Normalerweise ist die Pass Straße schöner, aber unser Fahrer empfindet das bei dem Wetter  für zu gefährlich.

Und in der Tat erfahren wir abends, dass Hoi Anh nur Stunden anch unserer Abreise buchstäblich abgesoffen ist und unser Hotel überflutet wurde. Hierzu habe ich auch einen Artikel gefunden: https://www.news.at/a/hochwasser-vietnam-tote

Dieses Wetter begleitet uns dann auch bis nach Hue, aber darüber berichte ich noch separat.

 

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