Abenteuer Vietnam - Ankunft in Ho Chi Minh Stadt

Es ist November und draußen ist es trist und grau, der Winter naht... Ich sitze am Frankfurter Flughafen und warte auf meinen Flieger nach Vietnam. Die nächsten 3 Wochen reise ich einmal vom Süden bis in den Norden nach Hanoi. Starten werde ich in Ho-Chi-Minh Stadt, dem ehemaligen Saigon.

 

Nach ca. 12 Std. Reisezeit lande ich in Ho-Chi-Minh Stadt. Fährt man dann auf den Straßen vom Airport in Richtung Innenstadt sieht man als erstes ein Meer von Mopeds auf 6spurigen Straßen. Es ergießt sich ein unaufhörliches Gebrummel und Gehupe. Durchbrochen wird der nicht enden wollende Strom an Zweirädern von ein paar Autos, LKW und Bussen. Man hat das ja schon öfter im TV gesehen, aber wenn man es dann selbst erlebt fühlt man sich im ersten Moment wie erschlagen von dem Verkehr.

Und ich dachte Indien wäre in puncto Verkehr nicht mehr zu toppen, aber das hier... :-)

 


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Abenteuer Vietnam - Das Mekong Delta und warum es nicht so gut ist bei Regen in einer Hängematte einzuschlafen.....

Von Ho-Chi-MInh Stadt geht es die nächsten Tage weiter Richtung Süden, nach Ben Tre, Can Tho und zur Cao Dai Sekte mit ihren farbenfrohen Gotteshäusern.

 

Das Mekong Delta ist durchzogen von Wasserstraßen, es ist Vietnams wasserreichste Gegend. Das Land ist fruchtbar, man findet hier nahezu alle Früchte die man sich vorstellen kann, sogar Kakao wächst hier, denn das Mekong Delta ist unglaublich fruchtbar.

Nach der Hektik der Großstadt genieße ich die Fahrten mit dem Boot durch die Wasserstraßen. Wir übernachten auf einer Plantage.

Abends hat die Chefin uns ein üppiges Diner versprochen. Vorher habe ich mich aber nochmal in eine Hängematte an mit  Palmen besäumten Ufer gelegt. Nach ungefähr 3 Seiten Lesen in meinem.....

 


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Abenteuer Vietnam - Na Thrang und Qui Nonh

 Heute lassen wir das Mekong Delta hinter uns. Es geht an der Küste entlang nach Na Thrang.

Na Thrang hat einen wunderschönen langen Sandstrand. Die promenade wird - wie überall auf der Welt - von Hotels und Bettenburgen eingerahmt. Seit ein paar Jahren gibt es außerdem Direktflüge von Moskau und St Petersburg nach Na Thrang, so dass sich Angebote und das Publikum entsprechend im Straßenbild widerspiegeln. Der Ort ist aber dennoch ruhig und die Urlauber verteilen sich entlang der Promenade.

 

Der Ort dient eindeutig der Erholung. Wenn man am Strand in nördlicher Richtung entlang läuft, kommt man zu einem hinduistischen Tempel, dem Po Nagar. Die Hindus waren vor vielen tausend Jahren auch hier an der Küste Vietnams, haben das Land besiedelt und Ihre Religion gelebt...


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Abenteuer Vietnam - Hoi Anh

Was habe ich mich auf Hoi Anh gefreut....Mehr Vietnam geht nicht! Obgleich die Stadt sehr touristisch geprägt ist, ist sie einfach nur wunderschön. Man merkt das diese Stadt einmal unglaublichen Reichtum genossen haben muss. Bevor der Hafen versandet ist, war Hoi Anh ein Teil der Seidenstrasse.  Mittlerweile zählt die Altstadt zum UNESCO Weltkulturerbe.

 

Hoi Anh ist überschaubar und unglaublich reich an alten Häusern, Tempeln und Handelshäusernaus der Zeit der Chinesen aber auch der Franzosen. Durchdrungen wird das ganze durch Wasserstraßen.

 

Mittlerweile kostet der Besuch der Altstadt Eintritt, inklusive dem Besuch von 5 Sehensürdigkeiten.

 


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Abenteuer Vietnam - Hue und das Wetter Chaos

Hue könnte eine schöne beschauliche Stadt sein...wie gesagt, könnte....Wenn das Wetter mitspielt. 

Was sich in hoi Anh abzeichnete hat sich in Hue vollendet. Es gheißt buchstäblich wie aus Eimern. Ungelogen, ich habe noch nie so große Regentropfen gesehen und der Regen war unglaublich laut. Nach 10sec war mal klitschnass bis auf die Unterhose und kam in den Genuss einer kostenlosen Freiland-Dusche. Nicht so schön......

 

 

 

 

 


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Ein Blogpost darüber, warum Gefühl in der Portraitfotografie unerlässlich ist

Emotionale Fotografie

Egal wo man heute im Internet surft - ohne Fotos oder Videos läuft heute gar nichts. Und dabei sind wir oft einer Flut an dessen ausgesetzt.

 

Und dann gibt es dann doch immer noch das ein oder andere Foto, an dem man hängen bleibt.

 

Warum ist das so?

Weil Fotos Gefühle und Emotionen in uns wecken. Weil wir etwas damit verbinden oder es uns visuell berührt.  Egal ob es dabei um Fotos von Tieren, der Natur oder Portraits geht.

 

Wenn es ein Portait schafft, genau diese Gefühle und Emotionen.....

 

 


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Neue Liebe - Hamburg

Endlich mal Zeit für Hamburg...

Ich war ja schon ein paar Mal in Hamburg, allerdings nur geschäftlich. Das heißt, morgens mit dem ersten Flieger nach Hamburg, abends wieder zurück. So war nie Zeit, um die Stadt mal zu erleben.

 

Nun hat sich endlich mal die Gelegenheit ergeben für ein Wochenende durch die Stadt zu streifen. Und was soll ich sagen, ich bin fasziniert.  Hamburg ist so abwechslungs- und facettenreich.

Egal ob man sich in Blankenese wohler fühlt oder eher auf dem Kiez, St. Pauli oder im Schanzenviertel. Hamburg hat für jeden Geschmack etwas zu bieten.

Die Speicherstadt hat mich vor allem in Dunkeln fasziniert. Das Leben spürt man am besten im Schanzenviertel und am Sonntag empfehle ich nach dem Fischmarkt einen Spaziergang am Altonaer Elbufer.

Von der Reeperbahn war ich ein wenig enttäuscht, ich hatte dort mehr "Kiez Flair" erwartet. Aber vielleicht war ich einfach nur zu früh unterwegs. Anbei die Bilder aus Hamburg...


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Faszination Amsterdam

Back to Amsterdam...

Wir haben ein langes Wochenende und das muss natürlich wieder für einen Reisetrip verplant werden!!

Gesagt, getan. Mit einer Freundin plane ich ein Wochenende in Amsterdam. Ich war vor einigen Jahren schon einmal dort und ich fand die Stadt wunderschön. Meine Feundin kennt Amsterdam aber bisher noch gar nicht.

 

Wir nehmen den ICE, der direkt bis Amsterdam durch fährt, buchen ein Zimmer über wimdu und fahren los. Wir wollen durch die Stadt schlendern, ins Museum und mit dem Rad durch die Grachten fahren. Außerdem soll das Gelände um die NDSM Werft interessant sein. Das kenne ich auch noch nicht.

 

In Amsterdam hat man das Gefühl, das halb Deutschland....

 


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MALTA - St. Juliens

5.30 Uhr...mein Wecker klingelt...aber es gibt einen guten Grund so früh aufzustehen... Abflug nach Malta!

 

Noch einmal Sonne und Ruhe tanken für dieses Jahr, das war mein Wunsch. Nach einem kurzen Flug und einer Busfahrt komme ich in meinem Hotel in St. Juliens an. Na gut, mit der Wahl des Hotels habe ich diesmal daneben gelegen, schön ist anders, aber ich bin ja sowieso den ganzen Tag unterwegs.

 

Ich war vor vielen Jahren schon einmal auf Malta, daher wußte ich wie es in den Touristen Orten aussieht: Ein Hotelbau an dem anderen, nicht gerade schön, aber gesäumt von Restaurants, Pavillons, und Cafes. Die Strandpromenade ist hübsch geworden und an mehreren Stellen kommt man runter an die Felsen, über die man via Leitern im Meer baden kann. Sandstrände findet man auf Malta nur selten.

 

Verläßt man die Strandpromenade rechter Hand kommt man zur anderen Seite von St. Julien`s. Dort ist die kleine Bucht, von der aus auch die Fähre ( 1,50 € p. Fahrt) rüber nach Valletta fährt. Ich würde die Fähre immer vorziehen, weil die Busse ungleich länger nach Valletta brauchen.


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Malta - Mdina & Rabat

Was ich in den 90er Jahren bei meinem ersten Malta Besuch verpasst hatte, hole ich heute nach: ein Besuch in Mdina & Rabat. Mit dem Bus fahre ich eine gefühlte Ewigkeit forthin. Man sollte sowieso auf Malta immer mehr Zeit einplanen als einem gesagt wird. Zeit ist wie überall im Süden relativ.

 

Gelegen in der Mitte der Insel liegt die 4000 Jahre alte Siedlung, die als älteste Siedlung auf Malta gilt. Mdina & Rabat bilden einen Komplex. Mdina ist quasi eine Stadt in der Stadt, in der es kaum Autos gibt und nur wenige Menschen leben. Alles ist wie im Altertum erhalten geblieben. Daher dienen die Sehenswürdigkeiten auf Malta oft als Filmkulisse für historische Filme.....

 

 

 


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Malta - valletta

Für Valletta will ich mir Zeit nehmen, ich mag diese Stadt wirklich sehr und habe viele gute Erinnerungen aus den 90er Jahren und meinem ersten Besuch auf der Insel.

 

Nach einem leckeren Frühstück an der Strandpromenade fahre ich von Sliema aus mit der Fähre nach Valletta.

Valletta ist die kleinste Hauptsatdt Europas und somit kann man hier fast alles zu Fuß erlaufen.

Die Stadt ist sehr hügelig und man wird durch viele kleine Gassen geführt. Auto fahren möchte ich hier lieber nicht, das ist schon ein Gewirr von Straßen und außerdem herrscht hier Linksverkehr. Damit wäre ich definitiv überfordert.

Auch in Valletta gibt es wieder viele Kirchen zu sehen, die innen...

 

 


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WEDDINGS - #1 - Die Location


Der Anfang ist die Hälfte des Ganzen.  -Aristoteles-

 

Also als Fotograf kommt man schon rum. Besonders als Hochzeitsfotograf.

 

Ich lebe zwar in Frankfurt am Main, aber die wenigsten Menschen aus Frankfurt feiern und heiraten in der Stadt. Wobei es auch in Frankfurt schöne und schnuckelige Locations gibt und wir haben auch nicht nur den Römer, in dem man sich trauen lassen kann.

Ich persönlich finde das Standesamt im Römer ja ziemlich fad. Ein schöneres Ambiente bietet da der Bolongaro Park oder der Palmengarten. Auch im Helaba Tower kann man sich trauen lassen.

 

Wer das nötige Kleingeld hat, der feiert in der Villa Kennedy oder im Steigenberger Hof. Ich habe aber auch schon eine Hochzeit in der Brotfabrik fotografiert. Ein bißchen alternativ und eher schlicht, aber wunderschön.

 

Den weitesten Weg zu einer Hochzeit hatte ich im letzten Jahr, da ging....

 


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Kurztrip nach Eisenach, oder....Lerne dein Land kennen!!

Auszeit vom Alltag

Irgendwie komme ich mir oft vor wie ein Duracell Hase bei 180 km/h auf der Überholspur. Ständig einen Termin hier, einen Termin da, die Wochenende vollgestopft...Puhhh.... Ich glaube das nennt man fremdgesteuert.

 

Umso besser sich einmal zurück zu nehmen und ein Wochenende abzuschalten. Ich mache das möglichst einmal im Jahr mit einer meiner besten Freundinnen. Entweder Wellness oder Natur. Dieses Jahr fiel die Wahl auf Eisenach und Natur, weil meine Freundin von den neuen Bundesländern noch fast nichts kennen gelernet hat.

 

 


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2. crosslights - Foto Frühstück

Auf in die 2. Runde:

Es ist Samstag Morgen, ich mache mich auf in den Supermarkt um die Ecke, um noch schnell die letzte Sachen für mein Foto Frühstück einzukaufen...Croissants, Obst, Tomaten.... Und wie immer habe ich wieder viel zu viel gekauft, egal...

 

Heute kommen Charlie (Charlotte) und Lou zu mir. Da Lou Veganerin ist, stellt mich das gleich mal vor eine Herausforderung. Aber ich habe im Internet sogar noch ein ganz tolles Rezept gefunden. Ich kaufe Chia Samen, Mandelmilch und Obst und zaubere damit ein schnelles süßes Dessert zum Frühstück.

 

Fotos & Breakfast

Und so quatschen wir bei Brötchen, Kaffee, Müsli & Co über Gott und die Welt, das Fotografieren, über das Reisen, über Frankfurt...ach einfach über alles Mögliche...und die Zeit vergeht mal wieder rasend schnell.

Wir haben aber nicht nur gefrühstückt, sondern auch noch ein paar Fotos gemacht, wie ihr hier nachfolgend sehen könnt....


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Abenteuer - Hongkong

Auf ins nächste Abenteuer.....

Meine Freunde kennen ja schon meine Leidenschaft für Asien. Dieser Kontinent fasziniert mich wie kein anderer. Und so war es naheliegend, dass ich nach meinem Ausflug nach Kuba im letzten Jahr, recht schnell wieder in Asien anzutreffen bin.

 

Spontan getan....

Das mit Hongkong kam irgendwie kurzfristig und spontan, ich hatte bei der Lufthansa ein super günstiges Angebot gesehen und habe sofort zugeschlagen.

 

7,7 Millionen Menschen....

Hongkong ist eine dieser Mega Citys, in der auf engstem Raum unglaublich viele Menschen zusammen leben. Und das funktioniert wirklich erstaunlich gut. Hongkong ist quirlig, laut, hektisch aber auch freundlich und es gibt an jeder Ecke was zu entdecken.

 


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HONGKONG - Tag 2

Hongkong Island

Es ist 9 Uhr morgens und ich befinde mich bereits in der MTR, um nach Soho zu fahren. Aus der klimatisierten MTR raus und es dauert keine Minute und ich schwitzeschon wieder! Tag und Nacht hat Hongkong dieselbe Temperatur. Wahnsinn!

Ich laufe die "Queen Victoria Central" hinauf, und leider gibts da auch wieder `ne Menge Shops, und ja, auch leider einen "Gap" Store, in den es mich magisch reinzieht. Und nach ca. 30min wieder aus mit einer Riesentüte. Habe ich schon erwähnt das ich "Gap" Klamotten mag? :-) Stolz fahre ich mit meinen Eroberungen zum Hotel und stürze mich anschließend wieder ins Getümmel.

 

 


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Hongkong - Tag 3

Kowloon

Für heute habe ich mir vorgenommen nach Kowloon zu fahren. Kowloon ist quasi eine eigene Stadt und liegt direkt gegenüber von Hongkong Island.

Da Kowloon viel größer ist als Hongkong Island war mein Plan, mich in Kowloon von oben nach unten durchzuarbeiten. Also fange ich mit dem Kowloon Park an, vorbei am Flower und Birds Market.

Von der MTR aus laufe ich brav in Richtung Park und nach einiger Zeit dämmert es mir, das ich die Entfernung falsch abgeschätzt hatte. Bis zum Park ist es zu Fuß verdammt weit! Es ist heiß, es geht bergauf, aber aufgeben gibt`s bei mir nicht. Vorbei am Flower Market, den ich als enttäuschend empfand und einem kleinen Birds Market, auch nicht so spannend.... Auf dem Weg zum Park nehme ich jede Shopping Mall mit, um mich in klimatisierten Malls abzukühlen...und weiter geht`s

 

 


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Hongkong - Tag 4

Da ist er wieder - der Spirit von Asien....

...den ich so liebe! Ich breche heute auf nach Lantau, zur größten kupfernen Buddha Statue der Welt. Ich kann nicht sagen was es ist, aber auf mich wirken buddhistische Wahrzeichen und Kultstätten einfach beruhigend. Es ist für mich ein großer Unterschied in einem buddhistischen Tempel zu verweilen oder in einer Kirche. Nur in Asien spüre ich etwas Beruhigendes und Sinnliches, egal wieviele Menschen um mich herum schwirren... Kaum zu erkären, aber so ist es.

 

Ich fahre wieder mit der MTR bis Lantau und werde wie immer fröhlich von einer Shopping Mall begrüßt. Zum "Big Buddha" kommt man am besten mit der Seilbahn, aber dank meiner gepflegten Höhenangst entscheide ich mich für eine Busfahrt.

 


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Hongkong - Tag 5

Outlaying Island - Cheung Chau

Meinen letzten Tag in Hongkong möchte ich am Meer verbringen. Die wenigsten wissen, das man rund um Hongkong viele kleine Inseln mit netten Stränden hat.

 

Ich entscheide mich, mit der Fähre nach Cheung Chau zu fahren. Die Insel ist autofrei, man kann hier am Strand liegen, sich Tempel ansehen, aber auch wandern. Gut, wandern wäre bei den Temperaturen das letzte was ich machen würde, aber `ne Radtour würde hier sicher auch Spaß machen.

 

Mit der Speed Ferry komme ich am Hafen an und werde mal NICHT von einer Shopping Mall begrüßt. :-) Ich besichtige den kleinen Tempel der Stadt, laufe durch schmale Gassen hinunter zum Strand.

 

 

 


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1. crosslights - Foto Frühstück

Foto Frühstück - Was ist das denn?

 

Wie kommt man auf die Idee ein Foto Frühstück zu organisieren?Das ist bei mir ganz einfach zu beantworten...Aus Zeitmangel! Ich mache unheimlich gerne freie Arbeiten im Bereich Portrait. Um mich weiter zu entwickeln und auszuprobieren. Und ich könnte auch jede Woche ein Shooting am Start haben. Wenn da die blöde Zeit nicht wäre....

Außerdem geht es mir beim Fotografieren nicht nur um das Fotografieren an sich, sondern auch um die Menschen vor der Kamera. Sich zu treffen, zu shooten und dann wieder jeder seiner Wege zu gehen macht auch Spaß, aber dennoch ist mir die Atmosphäre beim Shooten sehr wichtig. Und wenn man mal überlegt...wo sitzt zu Hause die Familie beisammen, wenn man sich trifft? Richtig, beim gemeinsamen Essen, man erzählt, isst und trinkt.

 

Also kam ich bereits letztes Jahr auf die Idee und hatte Models wie Miriam Bettermann oder die liebe Laura Andrea Schönborn eingeladen.  Nur darüber zu berichten kam mir erst in diesem Jahr.  Also....

 


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London Calling....

London calling...

so hieß der eher düstere Song über London von "The Clash". So wie der typische Brit Rock unverkennbar ist, so habe ich mir auch London vorgestellt.

 

London? Was willst du denn dort?

Das bin ich oft gefragt worden, weil es ja immer so kalt ist, es dauernd regnet und die Briten die "Germans" ja nicht so recht mögen. Na ja, Vorurteile kann man pflegen, oder es bleiben lassen. Und ich entscheide mich meistens für "bleiben lassen".

 

Mein Eindruck von London?

Ja, es war a...kalt, ja es hat auch mal kurz geregnet, aber dafür hat die Stadt einiges zu bieten. Mir taten jeden Abend die Füße weh, weil man den ganzen Tag durch London laufen kann und man entdeckt immer wieder was Neues. So bin ich in der Kürze der Zeit natürlich alle "must haves" abgelaufen. Und kulturell ist London einfach mega, Theater, Musical, Gallery´s...für jeden Geschmack ist etwas dabei.

 

Anbei meine fotografischen Eindrück vom verlängerten WE-Trip mit meinen Cousinen. Fast alle Fotos sind diesmal in schwarz/weiß, hat sich aufgrund des Wetters so angeboten... Haha, da isses wieder...das gepflegte Vorurteil!!  :-)

 


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Wäre Venedig ein Duft....

...wäre er blumig, gehaltvoll, mystisch aber auch erfrischend und erheiternd.... So würde ich die Stadt beschreiben.

 

Venedig hat mich schon immer fasziniert und es war klar, das ich dort einmal hinfahren werde. Jeder kennt das...man hat seine persönlichen Reiseziele, die man unbedingt mal gesehen haben will. Und  Venedig hat mich nicht enttäuscht!

 

Ich weiß, jeder sagt Venedig erstickt in Touristenströmen und geht bald unter usw. Bla, bla, bla....

Aber lässt man das alles mal beiseite, dann kann man den Charme von Venedig fühlen und an sich selbst spüren, wenn man durch die engen und schmalen Gassen läuft. Hinter jeder Ecke gibt es etwas Neues zu entdecken....mal ist es ein wundervoller kleiner Platz, eine kleine Brücke oder ein liebevoll gepflegtes und begrüntes Haus.

 

Für mich hat Venedig Charme, es ist geheimnisvoll und sinnlich. Und genau das liebe ich an Italien - kein anderes Land hat mich bisher so ins Schwärmen gebracht. Einfach schön!!

 

Mein Dank gilt auch meiner lieben Carla, die verrückt genug war mit mir den Trip zu machen und sich als Model in Venedig vor meine Kamera gestellt hat. Egal wieviel Leute das ein oder andere Mal komisch geschaut haben.... :-) Aber es ist auch egal, denn am Ende zählen die Fotos und das was wir gemeinsam erlebt haben. Danke dafür!!


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K U B A- Mehr als Oldtimer, Zigarren & Co.....

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TROPICO feeling pur - über die provinz pinar del rio und 100% karibik feeling

Auf Hoppelstrassen geht`s nach Pinar del Rio....

...die östlichste Region auf Kuba, die in Sachen Natur wirklich Karibik Feeling pur versprüht.

Wer das absolute Tropico Feeling sucht, der muss sich das Tal von Vinales ansehen. Auf einer Anhöhe stehend hat man einen atemberaubenden Blick ins Tal. Schroffe Felsen, die mit Grün überwuchert sind, dazu malerische kleine Hütten zwischen riesigen Tabakfeldern. Wahnsinn! Eingerahmt wird das ganze von sattem Himmelsblau und federweißen Wolken. Man könnte meinen ich übertreibe, ist aber nicht so....

 

Pinar del Rio (Stadt)

Wir übernachten in Pinar del Rio und kommen an einer Schnapsfabrik vorbei, in die wir auch hinein dürfen und verkosten. Schnaps ist jetzt nicht so mein Ding und lasse die anderen schönt trinken. Ich sehe mich um und mache ein paar Fotos und beobachte die Leute bei Arbeiten. Man kann aber auch ein Nickerchen machen, denn Etiketten aufkleben macht sooooooo müde... :-) Seht ihr gleich in der Fotogalerie!

Pinar del Rio selbst ist ein gemütliches, kleines, buntes Städtchen. Auf Kuba hat die Farbenindustrie fleißige Abnehmer, denn viele Häuser werden hier in leuchtendem Grün, Blau, Lila oder Pink angemalt.

 

Ganz zaghaft floriert auch so langsam wieder eine Privatwirtschaft auf Kuba und so findet man auch außerhalb von Havanna privat geführte Restaurants. Der Staat verdient zwar immer noch an den Konzessionen, aber die Menschen trauen sich wieder in die Selbstständigkeit. Nach einem Stadtbummel in der Abendsonne genehmige ich mir mit meinen beiden Reisebegleiterinnen eine Pizza und ein Bier auf die Hand. Wir setzen uns einfach an den Straßenrand, essen, trinken und erzählen die halbe Nacht....

 


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von pinar del rio in die region matanzas

Kolonialstädte, Strände und die Schweinebucht

 

Wir verlassen Pinar del Rio und rollen los auf Kuba`s Autobahnen. Ähnlich wie ich es in Indien erlebt habe, begenget man auf der Schnellstraße auch mal Fußgängern, Mofas und Reitern. Oder die Menschen warten darauf, dass jemand anhält und sie mitnimmt. Und ab und zu sieht man auch mal einen der vielen Oldtimer, der vielleicht grad einen Platten oder technischen Schaden hat. Die Autos hier werden gefahren bis sie auseinander fallen. Gut, wer sich ein Auto leisten kann, denn das ist nicht selbstverständlich.

 

Unser Ziel ist Trinidad, aber das schaffen wir nicht auf einen Ritt. So machen wir Stop für eine Nacht in Cienfuegos, einer kleinen beschaulichen Kolonialstadt. Im Licht der untergehenden Sonne sieht die Stadt bezaubernd aus und die Menschen kommen auf die Strassen um zu Salsa, Merenge & Co zu tanzen. Das kann man übrigens überall auf Kuba beobachten. Sobald Musik zu hören ist, fangen die Menschen an zu tanzen. Ich schaue gerne dabei zu, aber selbst sehe ich aus wie ein Frosch auf Ecstasy, wenn ich das Tanzbein schwingen soll.... :-)

 

Auf dem Weg nach Cienfuegos kommen wir an der berühmten Schweinebucht vorbei, in der die Exil Kubaner aus Florida an Land gegangen sind um Fidel Castro zu stürzen. Der Putsch misslang, das lehrt die Geschichte. Überhaupt ist auf Kuba viel passiert, das Land hat bewegte Zeiten hinter sich und dem Volk wurde auch viel Unrecht angetan. Dennoch schauen gerade jetzt die Menschen mit Hoffnung in die Zukunft, weil die Sanktionen gelockert werden. Man kann es den Kubanern nur wünschen, dass sich ihre Situation verbessern wird. Sie hätten es verdient.... 1/2

 

 

 


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von trinidad nach camagüey

Das ich mich in Trinidad verliebt habe, hatte ich ja schon erwähnt. Trinidad wurde vor allem durch die vielen umliegenden Zuckerrohrfelder wohlhabend und wir fahren am letzten Tag mit einer uralten Eisenbahn zum "Manorca Iznaga", einem alten Herrschaftssitz aus der Zeit der Sklaverei.

Wenn man in dieser Bahn sitz, die gefühlt langsamer fährt als ich normal laufe, darf man nicht so genau auf die Brücken achten über die man fährt. Alles wirklich sehr marode und man hat das Gefühl, das alles gleich zusammen bricht.

Am Herrschaftssitz angekommen sieht man zuerst einen riesigen Turm. Dieser wurde nur zu einem Zweck gebaut, nämlich die Sklaven auf den Feldern zu kontrollieren. Diese mussten von morgens bis abend dort arbeiten, egal bei welchem Wetter. Wenn man weiß wie heiß es in der Karibik ist, dann mag man sich nicht vorstellen, wie unerträglich das Arbeiten wohl in der Mittagshitze gewesen sein mag.

In dieser Kulisse fühlt man sich auf einmal, als wäre man inmitten eines dieser Filme a la "12 Years a Slave" und es ereilt mich ein beklemmendes Gefühl.

Beim Warten auf die Eisenbahn hatten mich übrigens 3 Israelis angesprochen. Sie reisten 10 Tage durch Kuna und haben sich mit mir über Ihre Erlebnisse ausgetauscht und waren ganz begeistert von Kuba. Ihre Reise endete in 2 Tagen und Sie wünschten uns noch viel Spaß auf der Insel. Ich mag diese Begegnungen mit anderen Menschen und finde es immer wieder interessant was man für Menschen aus aller Herren Länder man trifft...Sehr bereichernd.

 

Nach 3 Tagen rund um Trinidad geht es weiter nach Camagüey, einem....


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Von Camagüey nach Bayamo in die Sierre Maestra

Eine Nacht später geht es in die Sierra Maestra und wir bleiben 2 Nächte in Bayamo.

Die Sierra Maestra ist eine der östlichsten und ärmsten Regionen auf Kuba. Nur noch östlicher liegt die Region Guantanamo, welche aus bekannten Gründen zu trauriger Berühmtheit wurde. Ich glaube viele wußten bis dahin gar nicht, dass die USA noch ein Stück Land auf Kuba besitzen. Welches sie sich in einer dubiösen Vereinbarung gegenüber Kuba behalten haben. Das Land kann nämlich nur dann zurück gegeben werden, wenn beide Parteien dem zustimmen. Da die USA dies immer wieder den Kubanern verwehrt haben, bestitzt die USA bis heute noch dieses kleine Stück Land mit ihrer Militärbasis darauf. Man betrachtet Guantanamo immer noch als Eintrittskarte zur Karibik. Daher war Kuba in der Geschichte auch so oft belagert, denn es ist ein fruchtbares Land, was sogar Ölquellen besitzt.

 

In der Tat ist die Sierra Maestra sehr grün, felsig und von Feldern aller Art durchsäumt. Hier hatte sich Fidel Castro mit seinen Rebellen zurück gezogen, um die Revolution zu starten. Man kann eine Wanderung zu den Rückzugsorten machen, ich verzichte aber dankend bei der Hitze. Ich bleibe lieber 2 Tage entspannt auf meinem Schaukelstuhl vor meinem Bungalow, lese, entspanne und genieße den fantastischen Ausblick auf die Berge.

 

Wer sich für landestypische Literatur ineteressiert, dem empfehle ich die Romane von Leonardo Padura. Er beschreibt Kuba in seinen Romanen sehr lebhaft und man kann sich gut in die kubanische Seele hinein versetzen.

 

Jetzt aber seht erst einmal die Bilder aus der Sierra Maestra....


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Santiago de Cuba, Santa Clara, das Meer und Bye Bye Kuba.....

Nach zwei erholsamen Tagen in den Bergen der Sierra Maestra geht es weiter in die quirlige Stadt Santiago de Cuba.

Direkt am Meer gelegen herrscht hier eine rege Geschäftigkeit. Ich empfinde die Stadt viel lebendiger als Havanna.

Hier wurde der berühmte Rum der Bacardis gelagert und verschifft und hier ist die Musik auf Kuba zu Hause. Denn der berühmteste Saänger vom Buena Vista Social Club kam aus Santiago de Cuba und ist auch hier begraben: Compey Segundo.  Für viele Kubaner ist es ein abolutes Muss sein Grab zu besuchen, wenn sie in der Stadt sind. Segundo besitzt Kultstatus und wird von den Kubanern verehrt. Und er beweist uns das man es auch im hohen Alter noch zu Weltruhm in der Musikbranche bringen kann. :-) 

Sehenswert ist die Kirche von Santiago de Cuba, die nach einem Wirbelsturm vor einigen Jahren fast völlig zerstört war und wieder aufgebaut wurde. Innen erwartet uns wie immer ein Farbenspiel, wobei man sich von außen mit einem faden Grau bei dieser Kirche ausnahmsweise zurück gehalten hat.

 

Von der Kirche aus sollte man sich am besten durch die Straßen treiben lassen. Ein wenig kommt man sich vor wie in San Fransisco, hügelige Straßen, verbunden durch riesige Treppen, die zwischen ihnen hinauf und hinab führen.  Besonders im Abendlicht sieht die Stadt bezaubernd aus.

 

Abends besuchen wir auf Empfehlung einen Musikclub, in dem eine stadtbekannte Salsa Band spielen soll. Kaum erklingt der erste Ton, schon schwingt der halbe Saal das Tanzbein. Auch ich werde aufgefordert und es gelingt mir, offensichtlich glaubwürdig, einen Hüftschaden vor zutäuschen. Ich kann vielleicht ganz gut Fotografieren, aber Tanzen...ähm....nein..... :-) Das ist mir dann auch zu peinlich da rum zu holpern, auch wenn mich keine Sau kennt.... Ich beobachte...

 

 


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Holland - Camperduin - Entspannen am Meer

Das Meer, entspannen und Spaß beim Radeln

Ich habe wirklich tolle Freunde mit tollen Ideen!

Meine Lieblingsschwestern Jessi & Jenny haben mich gefragt ob ich über Ostern ein paar Tage mit nach Holland ans Meer möchte. Wir mieten ein Ferienhaus und entspannen ein paar Tage.

 

Warum nicht, denke ich und sage zu. Schließlich war ich bisher nur in Amsterdam und so habe ich die Chance, auch mal Zeit an der Nordsee zu verbringen.

 

Es ist zwar noch viel zu kalt zum Baden, aber lange Spaziergänge am Meer haben auch etwas. Morgens vor dem Frühstück springe ich in meine Joggingschuhe, renne bis zum Strand und kann mich erst mal...

 

 


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USA - Mein Trip nach Boston und ein wundervoller "Indian Summer"

Ich reise in die USA, genauer gesagt nach Boston...in privater Mission. Ich besuche mit meiner Freundin deren Eltern, die seit vielen Jahren in Boston leben und arbeiten.

 

Ich komme am Airport an und mein erster Gedanke war: Wie würden Frankfurt`s Flughafen Gegner wohl bei diesem Anblick reagieren? Der Flughafen liegt direkt am Meer und einer Bucht. Quasi in Augenhöhe befinden sich in der Bucht Wohnhäuser und man könnte den Bewohnern fast beim Barbeque im Garten zusehen. Wahnsinn, wie nah die Häuser am Airport stehen....Nein, danke.

 

Es ist November und da kann es in den USA auch schon mal...

 


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Italien - ROM und was ich über Romantik und die italienischen Männer lernte....

Mein erstes Mal...

Kaum zu glauben, bei all meinen Reisen, die mich um die Welt treiben, war ich noch nie in Italien. Dabei finde ich das Land wunderschön, habe einige Freunde mit italienischen Wurzeln und mein Lieblingsrestaurant in Frankfurt ist natürlich ein Italiener (das Papanova im Nordend).

 

Die Sache mit Rom kam relativ spontan. Ich hatte kein so gutes Jahr, es gab privat ein paar Hürden zu nehmen und ich musste mich entscheiden in welche Richtung mein Leben laufen soll. In solchen Momenten kann ich am besten abschalten, wenn ich irgendwo hin fahre um den Kopf frei zu bekommen.

 

Also fiel die Wahl auf Rom, weil ich jeweils einen Schnäppchen Flug, und....


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